Allgemeinchirurgie

Venenchirurgie

Komplikationen und Risiken bei der Varizenoperation

  • Größere Blutergüsse sowie Nachblutungen, die operativ behandelt werden müssen.
  • Beim Herausziehen der Venen oder durch den Druck des Verbandes kann es zu einer Schädigung der Gefühlsnerven kommen. Diese bilden sich aber meist innerhalb von mehreren Wochen zurück. Dauerhafte Beschwerden sind selten.
  • In extrem seltenen Fällen kann es zu vorübergehenden oder auch bleibenden Muskel- und Nervenschäden sowie Durchblutungsstörungenbis hin zu einer Teillähmung in der betroffenen Gliedmaße kommen. Normalerweise sind diese Störungen jedoch sekundär behandelbar.
  • Hautveränderungen, Narben oder bleibende Verhärtungen oder Verfärbungen von Haut und Unterhautfettgewebe.
  • Die Bildung von Blutgerinnseln im oberflächlichen oder im tiefen Venensystem (Thrombosen) sind bei der Beachtung vorbeugender Maßnahmen eher selten.
  • Dauerhafte Schwellungen des Beines nach Thrombose oder Entzündungen.
  • Extrem selten ist das Auftreten einer Lungenembolie in Folge einer Thrombose. Generell anfälliger für diese gravierenden Komplikationen sind Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium, übergewichtige Menschen oder Patienten mit angeborenen oder erworbenen Blutgerinnungsstörungen.

Menschen mit der Anlage zur Krampfaderbildung neigen häufig dazu, Jahre nach einer operativen Sanierung der erkrankten Venen erneut Varizen auszubilden. Diese können dann meist auch wieder operiert werden.