Allgemeinchirurgie
Venenchirurgie
- Was sind Krampfadern?
- Varizenoperation
- Komplikationen und Risiken bei der Varizenoperation
- Varizenverödung
- Komplikationen und Risiken bei der Varizenoperation
- Welche ist die geeigneteste Methode?
- Alternative Methoden
Varizenverödung
Bei der Varizenverödung wird die Krampfader mit einer Nadel punktiert. Dann wird das betreffende Bein hochgelagert und ein Verödungsmittel über die Nadel in das Blutgefäß eingespritzt, welches eine Entzündung der Gefäßinnenwand bewirkt, so dass die Krampfaderwände zusammenkleben. Zur unterstützenden Wirkung der Verödung wird danach das Bein mit einem Kompressionsverband umwickelt oder ein Kompressionsstrumpf angepasst.
Diese Behandlung eignet sich ausschließlich für kleinere oberflächliche Varizen und muss unter Umständen mehrmals wiederholt werden, um alle kosmetisch störenden Krampfadern zu veröden. Nach dem Eingriff sind Sie normalerweise voll belastbar und es ist für eine erfolgreiche Behandlung sehr förderlich, wenn Sie sich möglichst viel bewegen und nur wenig stehen oder sitzen. Wenn bei Ihnen eine Veranlagung für Krampfadern besteht, so können sich nach dem Eingriff wieder neue Krampfadern bilden.
Als vorbeugende Maßnahme zur Verhinderung neuer Varizen eignen sich Sportarten, bei welchen Sie sich viel bewegen müssen. Häufiges Stehen, im Beckenbereich enge Kleidungs- stücke, warme Wechselbäder sowie Saunagänge sollten gemieden werden. Dagegen ist zur Vorbeugung das Tragen von Kompressions- und Stützstrümpfen vorteilhaft. Die Kosten der Varizenverödung werden generell nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.